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[6 Sep 2010Kommentare deaktiviert für Scrappad, oder die Notizen des Tages]
Scrappad, oder die Notizen des Tages

Von freien Gedanken und dem assoziativen Teil unseres Gehirns habe ich im Artikel „Post-its, oder die freien Gedanken festhalten“ berichtet. Die freien Assoziationen sind dafür verantwortlich, dass wir Ideen nicht linear entwickeln, sondern unser Gehirn von einem Gedanken zum anderen springt. Die wichtigste Konsequenz daraus ist, sich nicht zu linearem Denken zu zwingen, sondern Gedanken festzuhalten und später geordnet zu verbinden.
Unser Gehirn produziert jedoch nicht nur Ideen zum aktuellen Fokus, also zur Frage, mit der wir uns gerade aktiv beschäftigen. Es findet parallel auch neue Ansätze zu Fragen, die noch …

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[23 Aug 2010 | 2 Kommentare]
Historious, oder Lesezeichen mit Zeitreise

“Es wäre gut Bücher kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte„, so Arthur Schopenhauer über die Lust neues aus Büchern zu lernen und die fehlende Zeit, das auch wirklich zu tun. Hat man doch mal die Zeit und Ruhe gefunden, ein Buch zu lesen zu lesen, erinnere man sich nach geraumer Zeit nur noch vage an den exakten Inhalt. Aus diesem Grund schreibe ich alles Interessante aus einem Buch auf. Damit entsteht eine Sammlung von Lesezeichen, mit der ich leicht wiederfinden kann, woran ich mich nur vage …

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[9 Aug 2010 | 5 Kommentare]
Post-its, oder die freien Gedanken festhalten

„Die Gedanken sind frei, sie fliehen vorbei„. Dieses Volkslied dichtet von der Freiheit der Gedanken; aber es zeigt im übertragenen Sinne auch eine zweite wichtige Eigenschaft unserer Gedanken: Es ist schwierig sie zu lenken bzw. festzuhalten.
Unser Gehirn arbeitet nicht nur linear und zielgerichtet sondern auch parallel und assoziativ. Wenn wir an einem Text, an einem Vortrag arbeiten oder allgemein über ein Problem nachdenken, so versuchen wir analytisch und linear vorzugehen. So haben wir es in der Schule gelernt. Dennoch haben wir manchmal das Gefühl mit den Gedanken abzuschweifen. Wir verlieren …

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[5 Apr 2010 | 6 Kommentare]
Logbuch, oder wiederhole Dich nicht

Im Logbuch hält der Kapitän eines Schiffes alle wichtigen Ereignisse einer Fahrt fest. Dazu gehören unter anderem Kurs, Geschwindigkeit und Wetterlage. Die Funktion des Logbuches ist es, die Ereignisse an Bord nachzuhalten. Logbücher sind auf Handels- und Marineschiffen verpflichtend und gelten in juristischen Auseinandersetzungen als anerkanntes Beweismittel. Logbücher werden auch in anderen Fachgebieten eingesetzt. Bereits die ersten Computerpioniere führten Logbücher. Auf ein solches Logbuch geht der Begriff des Software-Bugs zurück. 1946 fand Grace Murray Hopper (engl.) nach einem Ausfall des Mark II eine Motte zwischen den Röhren des Computers. Zur Dokumentation der …

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[24 Nov 2009 | 13 Kommentare]
Das Archiv, oder wie man E-Mails nicht organisiert

Das Parkinsonsches Gesetz besagt, dass die Zeit zum Erledigen einer Aufgabe mit der dafür zur Verfügung stehenden Zeit wächst. Zu dieser überraschenden Erkenntnis kam der Soziologe Cyril Northcote Parkinson bereits während der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Eine direkte Ableitung seines Gesetzes besagt, dass die Verwaltung einer Organisation die Tendenz habe, beliebig zu wachsen. Ab einem gewissen Punkt beschäftigt sich die Verwaltung ausschließlich mit sich selbst: Sie erzeugt und verschiebt nur noch eigene Aktenstapel und ist damit voll ausgelastet.
Wenn ich meinen täglichen E-Mail-Eingang betrachte, so habe ich manchmal das Gefühl, Teil …