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[3 Mai 2010 | Ein Kommentar]
Überallbüro auf Reisen, oder Vorbereitungen für die Offline-Welt

“Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind“. Dieses Zitat von Samuel Johnson begleitete mich auf meiner vier wöchigen Reise nach Mali, Westafrika, wo ich meine Vorstellung vom jederzeit verfügbaren Internet, mit der Wirklichkeit in einem Entwicklungsland vergleichen konnte. Welche Auswirkungen dies auf die Arbeit im Überallbüro hat und wie man allgemein auf Reisen sinnvoll arbeiten kann, stelle ich in diesem Artikel vor.
Das Überallbüro nutzt die Fähigkeiten des mobilen Internets, …

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[20 Apr 2010]
Die ersten Schritte, oder vorausschauend arbeiten

“Die ersten Schritte bestimmen den ganzen Weg”, so Arthur Schopenhauer. Diesem Zitat folgend ist es sinnvoll, sich zu Beginn einer neuen Aufgabe die ersten Teilschritte zu überlegen, bevor man mit der Arbeit beginnt.
Das Ziel meiner Aufgabenverwaltung ist es, meinen Geist von Ballast zu befreien. Indem ich alle Aufgaben aufschreibe, befreie ich mich von dem latenten Stress, etwas vergessen zu haben. Die konkrete Ausarbeitung von Teilschritten der Lösung gehört nicht in die Aufgabenverwaltung, sondern ist bereits Teil der Arbeit.
Vorausschauend arbeiten
Bevor ich mit der tatsächlichen Lösung beginne, überlege ich, welches die nächsten drei Teilschritte zur Lösung …

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[8 Mrz 2010]
F.lux, oder es werde richtiges Licht

Grok (engl.) ist der Stellvertreter unserer urzeitlichen Vorfahren, der häufig für die Steinzeiternährungsweise in Anschaungsbeispielen benutzt wird. Die Steinzeiternährungsweise verfolgt den Ansatz, dass wir eher die Kost unserer Vorfahren nachahmen und auf die Entwicklungen des Ackerbaus der letzten 10.000 verzichten sollten. Sie sollte zusätzlich mit sportlicher Belastung kombiniert werden, die den körperlichen Belastungen unserer Vorfahren entsprechen. Hält man sich an diese Lebensweise, sollen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit etc. verhindert werden.
In Groks Leben gab es keine Computer und künstliche Lichtquellen. Er stand auf, wenn die Sonne aufging, und legte sich vor wilden …

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[9 Nov 2009 | 3 Kommentare]
Ninite, oder Software für die Massen

Vor einiger Zeit berichtete ich über das Problem von Kollegen verstellter Bürostühle und der Qual die über lange Zeit entwickelte Sitzposition wiederzufinden. Eine ähnliche Qual ist das immer gleiche Konfigurieren von Programmen, die man auf mehreren Rechner benutzt. Im Artikel “Programmregal, oder Einstellungen für unterwegs” zeigte ich, wie man Dropbox nutzen kann, um sich diese unnötige Arbeit zu sparen.
Die unnötige Arbeit beginnt aber schon früher, vor der Konfiguration, nämlich bei der Installation der Lieblingsprogramme. Es ist immer wieder der gleiche, dröge Ablauf: Aktuelle Version im Internet suchen, herunter laden, entpacken, …

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[28 Okt 2009 | 2 Kommentare]
Instapaper, oder die persönliche Überallzeitung

Im Jahr 1676 warnte der Hofkanzler Ashaver Fritsch vor Zeitungen. Die unzeitige und arbeitsstörende Begierde nach dem Zeitungslesen würde süchtig machen. Es ist interessant, dass dieser Gelehrte bereits vor 333 Jahren ein Phänomen beschrieb, dem ich mich tagtäglich ausgesetzt fühle. Es gibt zu viele spannende Nachrichten, zu viel neues Wissen, von dem man sich all zu leicht ablenken lässt.
Ein anderes Phänomen ist die Vergänglichkeit der heutigen Neuigkeiten. Oft stoße ich beim Stöbern im Internet auf interessante Artikel und Seiten. Lese ich sie jedoch nicht sofort oder speichere sie ab, finde …