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[6 Sep 2010Kommentare deaktiviert für Scrappad, oder die Notizen des Tages]
Scrappad, oder die Notizen des Tages

Von freien Gedanken und dem assoziativen Teil unseres Gehirns habe ich im Artikel „Post-its, oder die freien Gedanken festhalten“ berichtet. Die freien Assoziationen sind dafür verantwortlich, dass wir Ideen nicht linear entwickeln, sondern unser Gehirn von einem Gedanken zum anderen springt. Die wichtigste Konsequenz daraus ist, sich nicht zu linearem Denken zu zwingen, sondern Gedanken festzuhalten und später geordnet zu verbinden.
Unser Gehirn produziert jedoch nicht nur Ideen zum aktuellen Fokus, also zur Frage, mit der wir uns gerade aktiv beschäftigen. Es findet parallel auch neue Ansätze zu Fragen, die noch …

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[20 Apr 2010Kommentare deaktiviert für Die ersten Schritte, oder vorausschauend arbeiten]
Die ersten Schritte, oder vorausschauend arbeiten

„Die ersten Schritte bestimmen den ganzen Weg“, so Arthur Schopenhauer. Diesem Zitat folgend ist es sinnvoll, sich zu Beginn einer neuen Aufgabe die ersten Teilschritte zu überlegen, bevor man mit der Arbeit beginnt.
Das Ziel meiner Aufgabenverwaltung ist es, meinen Geist von Ballast zu befreien. Indem ich alle Aufgaben aufschreibe, befreie ich mich von dem latenten Stress, etwas vergessen zu haben. Die konkrete Ausarbeitung von Teilschritten der Lösung gehört nicht in die Aufgabenverwaltung, sondern ist bereits Teil der Arbeit.
Vorausschauend arbeiten
Bevor ich mit der tatsächlichen Lösung beginne, überlege ich, welches die nächsten drei Teilschritte zur Lösung …

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[10 Aug 2009Kommentare deaktiviert für Palstek, oder wie viele Gadgets braucht man]
Palstek, oder wie viele Gadgets braucht man

Wer schon einmal gesegelt ist weiß, wie komplex und schwierig dieser Sport ist. Ob auf einem See oder im Meer, ob Jolle oder Dreimaster, man braucht sehr viel Erfahrung, um sicher mit einem Boot zu fahren. Deshalb schaue ich gerne alten Skippern zu und lerne von ihnen so viel ich kann.

Während einer Flaute letzte Woche in der Nordsee fragte ich einen sehr erfahrenen Kapitän nach neuen Knoten — das Schweizermesser der Seefahrt. Er zeigte mir die Acht, den Mastwurf, den König der Knoten sowie ein paar andere. Leider kannte ich sie …

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[29 Mai 2009 | 2 Kommentare]
Evernote, oder der tragbare Überallelefant

Elefanten erinnern sich sprichwörtlich an alles. Ein solches Gedächtnis wünscht man sich selbst. Zum Beispiel, wenn nach einem Brand Unterlagen zerstört worden sind. Wer dann kein Backup hat ist verloren oder fragt seinen Kollegen. So fragte mich ein Kollege nach einer Referenzkarte für VIM, die sich in Rauch aufgelöst hatte.
Es muss aber nicht brennen, um ein Elefantengedächtnis sinnvoll einsetzen zu können. Wer sich traut ein bisschen analog zu sein und ein Notizbuch zum Festhalten seiner Ideen nutzt, wird schnell feststellen, dass Festhalten nur die halbe Miete ist. Man muss sie …

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[22 Mai 2009 | 10 Kommentare]
Ideen sind überall, oder auf Hemingways Spuren

Es ist schlau, von schlauen Menschen zu lernen. Einer dieser Menschen war sicherlich Ernest Hemingway, ein begnadeter Schriftsteller, Journalist und Zeitzeuge. Er diente als Sanitäter im Ersten Weltkrieg, berichtete während des spanischen Bürgerkriegs aus Katalonien und erhielt für seine Arbeiten den Pulitzerpreis und den Nobelpreis für Literatur. Hemingway lebte von Ideen und Einfällen.

Unsere Ideen sind es, die uns von anderen unterscheiden und sie kommen zu seltsamen und überraschenden Augenblicken, ohne dass man es erzwingen oder kontrollieren kann. Wer kennt nicht die Situation, den ganzen Tag erfolglos an einem verzwickten Problem …