Home » Werkzeuge

ScanSnap, oder der papiertragende Babyüberallelefant

26 Juli 2010 2 Kommentare

Das Mooresches Gesetz (engl. Moore’s Law) besagt, dass sich die Größe von Computerchips bei gleichbleibender Leistungsfähigkeit alle 18 Monate halbiert. Moore beschrieb damit 1965 die Grundlage der digitalen Revolution, die immer kompaktere Geräte mit höherer Leistung erlaubt. Die Chipentwicklung gipfelt heute in der Möglichkeit, alle unsere Aufgaben im Überallbüro zu erledigen.

Im früheren Artikel „ScanSnap, oder der papiertragende Überallelefant“ beschreibe ich, wie man mit Papier im Überallbüro umgehen kann. Papier ist nach wie vor ein wichtiges Arbeitsmittel, aber es lässt sich nicht so leicht im Überallbüro mitführen wie digitale Daten. Aus diesem Grund scanne ich mit Hilfe des Fujitsu Scanners „SnapScan S1500“ Dokumente ein, die für meine tägliche Arbeit relevant sein können und speichere sie in Evernote. So gelingt es mir, auch Papierdokumente ins Überallbüro mitzunehmen. Mehr Details und  wie ich mit gescannten Dokumente arbeite findet ihr im oben genannten Artikel.

Wie Papier kann auch ein Scanner leider nur an einem Ort stehen und genutzt werden. Dieser Artikel beschreibt den Fujitsu Scanner „SnapScan S1300„, der als tragbarer Scanner hilft, sich vom Scanner im Büro zu lösen und dort zu scannen, wo man gerade arbeitet.

SnapScan S1300
Der Scanner ist konsequent für die Arbeit unterwegs ausgelegt. In zusammengeklappter Form ist er sehr handlich. Obwohl dem Scanner ein Netzteil beiliegt, kann man ihn über ein ebenfalls beigelegtes Y-USB-Kabel aus den USB-Ports eines Notebooks mit ausreichend Strom versorgen; das ist sehr pfiffig, da man so weniger zu tragen hat. Leider liegt keine Tasche oder Hülle zum Schutz bei.

Die Scanqualität entspricht dem größeren Modell S1500 und ist hervorragend für die Dokumentendigitalisierung geeignet. Gescannt werden können 4 Seiten vollduplex in 1 Minute. Dies ist 10 mal langsamer als der S1500 arbeitet und bei größeren Datenmengen langwierig.

Die Scan-Software „ScanSnap-Manager“ ist die gleiche wie beim S1500 und zeichnet sich durch einfache Bedienung und gute Integration in meine Arbeitsabläufe aus. So lassen sich gescannte Dokumente ohne Umwege, automatisch in Evernote als neue Notizen einfügen. Sie liegt sowohl für Mac OS X als auch Windows bei.

Scannen im Überallbüro
Grundsätzlich fällt bei mir nicht so viel Papier an, dass ich ständig einen Scanner griffbereit haben muss. Ich scanne Dokumente meist während meiner Abendroutine zu hause ein. Während meiner Arbeit mit diesem mobilen Scanner hat er sich jedoch als praktische Hilfe für das Festhalten von handschriftlichen Notizen, Anmerkungen zu Papierdokumenten und Korrekturen in meinem Büro erwiesen. Auf diese Weise gelangen Notizen leicht in meine Evernote-basierte Wissensdatenbank.

Wer jedoch mit mehr Papier zu tun hat und nicht jeden Tag am gleichen Ort arbeitet — wie z.B. Berater und Vertreter — kann mit dem SnapScan S1300 leicht und qualitativ hochwertig Dokumente digitalisieren wo und wann er will.

Und Du? Hilft Dir ein Scanner Deine Arbeit zu erleichtern oder scannst Du Deine Dokumente gar nicht?

Preis bei Amazon: 273,40 Euro (Affiliate-Link)

Verwandte Artikel:
  1. ScanSnap, oder der papiertragende Überallelefant
Diesen Artikel drucken
Diesen Artikel in Evernote speichern

2 Kommentare »

  • Malte B. kommentierte:

    Hi,
    entschuldige dass ich noch ein Kommentar schreibe, auch wenn der Artikel schon ein paar Tage alt ist. So ein Scanner ist sicher nicht schlecht, aber auch nicht sehr kostengünstig. In der Schule gibt es einige, die mit Apps fürs iPhone oder Android Dokumente einscannen, die Ergebnisse sind überraschend gut, wenn auch nicht zum weiterreichen. Bei kleineren Mengen an Papierkram sicher eine Alternative, oder?

  • Lukas Pustina (Autor) kommentierte:

    Hallo Malte,
    gar kein Problem, dafür sind die Kommentare da.
    Es stimmt, die Scanner sind leider sehr teuer. Ich fotografiere handschriftliche Notizen von Papier oder Whiteboards manchmal auch mit meiner Handy-Kamera. Dank der Evernote-App kann ich sie direkt in Evernote übertragen. Das funktioniert sehr gut. Ich weiß jedoch nicht, wie gut die Texterkennung damit umgehen kann.
    Probier es doch mal aus und berichte hier, wie es geklappt hat!